CBD Öl, CBD Kapseln, CBD Tee und CBD Wachs. Die Liste könnte beliebig lang fortgesetzt werden. Denn es gibt inzwischen derart viele Produkte mit CBD, dass man schon fast den Überblick verliert. Dabei wissen noch immer nur wenige, was es damit wirklich auf sich hat. Vielen ist inzwischen zu Ohren gekommen, dass es sich dabei um einen Wirkstoff aus der Hanfpflanze handelt und schon schlägt das Halbwissen vieler zu. Hanf wird unweigerlich mit Drogen, Rausch und Kiffen in Verbindung gebracht. Dabei kann diese alte Heilpflanze, die nebenbei erwähnt in Europa seit über 3.000 Jahren angebaut wird, durchaus weit mehr.

In der Medizin kommen die natürlichen Wirkstoffe zunehmend zum Einsatz, da die Cannabinoide der Pflanze einen positiven Einfluss bei psychischen Leiden nehmen können. So wurde nachgewiesen, dass Menschen mit Tourette Syndrom unter deutlich weniger Ticks erleiden, wenn sie medizinischen Cannabis zu sich nehmen.

Das hat allerdings nicht so viel mit dem CBD zu tun, welches aktuell einen regelrechten Hype erlebt. Daher schauen wir jetzt einfach einmal etwas genauer hin und klären ein wenig auf, was es mit den neuen Cannabis Fans auf sich hat.

CBD ist der Gegenspieler zum THC

Grundsätzlich kommen in der Blüte der Hanfpflanze verschiedene Cannabinoide vor. Die bekanntesten davon ist das Cannibidiol, kurz CBD und das Tetrahydrocannabinol, kurz THC. Das THC ist ein psychoaktives Cannabinoid und erzeugt den allgemein bekannten Rausch oder das Gefühl high zu sein. Der Verkauf von Produkten mit THC Gehalt ist daher weiterhin nicht legal. Das THC wirkt im Kopf, während das CBD im Körper wirkt. Denn CBD ist nicht psychoaktiv und daher erzeugt es keinen Rausch. Es ist somit der Gegenspieler zum THC.Da CBD nicht berauschend wirkt, wurde es 2017 legalisiert und ist nun in entsprechenden Fachgeschäften erhältlich. Egal ob vor Ort oder in einen der zahlreichen online Shops. Immer mehr Menschen scheinen sich zu begeistern und warum das so ist, erklären wir jetzt:

Vielseitiges Wirkungsspektrum

Die Wirkung vom CBD ist vielseitig. Es kommt auch darauf an, zu welchem Zweck es eingenommen wird. Darum gibt es derart verschiedene Produkte und unterschiedliche Dosierungen.  Allgemein betrachtet wirkt es beruhigend. Da es mit dem vegetativen Nervensystem direkt agiert, unterbindet es beispielsweise die Ausschüttung von Stresshormonen, was wiederum zu einer spürbaren Beruhigung führt. Angstzustände werden gelindert und selbst Schlafstörungen lassen sich damit gut behandeln. Doch damit noch lange nicht genug. CBD hilft bei chronischen Schmerzen und hat bei Weitem nicht so massive Nebenwirkungen, wie klassische Schmerzmittel. Darum setzen immer mehr Menschen auf die Einnahme von CBD. Die bekannten Nebenwirkungen sind bisweilen  weniger Appetit und eine gewisse Schläfrigkeit. Da aber jeder Mensch unterschiedliche auf derartige Wirkstoffe reagiert, muss es natürlich nicht dazu kommen.

Zu guter Letzt hilft CBD bei Entzündungen. Alles in allem in der Tat wirklich ein kleines Wundermittel, mit einer vielseitigen Einsatzmöglichkeit.

Wie wird CBD eingenommen?

Für Einsteiger empfehlen erfahrene Konsumenten entweder das CBD Öl oder CBD Tee. Der wirklich einfachste Einstieg ist der Tee. Denn hier kann bei der Dosierung nichts schief gehen. Einfach eine Tasse aufbrühen und etwa zehn Minuten ziehen lassen. Der gelblich bis grün schimmernde Tee schmeckt ein wenig nach Heu oder leicht nussig. Was mit einem schmunzelnden Auge natürlich ein wenig krass klingt, wenn man Gras trinkt, anstatt es zu rauchen. Das CBD Öl hingegen wird minimal dosiert aufgenommen. Es genügt, ein bis maximal drei Tropfen direkt unter die Zunge zu geben. Die Wirkung setzt im Schnitt spätestens nach 30 Minuten ein. Es fühlt sich ruhig und entspannend an. Die Dosierung kann ein wenig erhöht werden, wenn die Wirkung ausbleibt oder zu gering erscheint.

Fazit

Ob man CBE in der Tat als Wundermittel bezeichnen kann ist fraglich. Es ist vermutlich die beste Idee, es schlicht weg selbst einmal auszuprobieren und sich von der Wirkung zu überzeugen. In jedem Fall ist die Nachfrage in den letzten Monaten gestiegen und das liegt vermutlich auch daran, dass die Menschen nach Mitteln suchen, die ein wenig beruhigen, aber nicht abhängig oder high machen. Nicht zuletzt sind Home Office und Homeschooling alles andere als einfach und man möchte sich auch ohne negative Folgen entspannen.